Positionspapier zur Änderung der Pickerl-Überprüfung
SWV WIEN Präsident Marko Fischer hatte gleich zu Beginn des Jahres einen wichtigen Termin im Kabinett des Infrastrukturministers Peter Hanke.
Gemeinsam mit Emin Yilmaz, Innungsmeister Fahrzeugtechnik und ARBÖ Wien Geschäftsführer Günther Schweizer wurde das Positionspapier des SWV WIEN zur Änderung der Pickerl-Überprüfung präsentiert.
Im Zuge der Bürokratiereform sollte auch die Überprüfung des Pickerls überarbeitet werden. Als Interessensvertretung haben wir ein Positionspapier erarbeitet, das uns sinnvoller erscheint als die derzeitigen Neuerungen.
Wir wollen ein modernes, faires Begutachtungssystem, das sowohl den Schutz der Verkehrsteilnehmer:innen, als auch die Interessen der Konsument:innen berücksichtigt.
Aus unserer Sicht würden längere Intervalle ohne qualitative Reformen die Verkehrssicherheit schwächen und das Vertrauen in das §57a-System gefährden.
SWV WIEN Positionspapier:
Das weiße Klebe-Pickerl soll ersatzlos entfallen, da die Fristenkontrolle bereits digital möglich ist. Marko Fischer: „Sowohl die Vignette als auch das Parkpickerl sind bereits digital. Nur das Austopickerl muss noch geklebt werden. Die Digitalisierung wäre hier wirklich eine Erleichterung.“
Außerdem steht der SWV WIEN für einheitliche und kürzere Toleranzfristen bei Ablauf des Pickerls. Firmen-PKW sollen begutachtungsrechtlich wie Nutzfahrzeuge behandelt werden. Fahrzeuge mit schweren Mängeln sollen rascher nachkontrolliert und bei Nachbegutachtungen vollständig überprüft werden.
Zusätzlich wird eine verpflichtende Überprüfung bei jedem Besitzerwechsel gefordert, um den Gebrauchtwagenmarkt transparenter zu machen. Die Umsetzung aller Maßnahmen soll frühestens ab 1. Jänner 2027 passieren, um ausreichend Vorbereitungszeit zu gewährleisten.
SWV WIEN Präsident Marko Fischer: „Wir versuchen hier für die Fachgruppe Fahrzeugtechnik sowie für die Sicherheit der Konsument:innen die bestmögliche Lösung zu erreichen.“